| 1.Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind. |
| 2.Den Acker bauen ohn’ Verdruß gewähret Brot im Überdruß. |
| 3.Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll. |
| 4.Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffel. |
| 5.Des Bauern Handschlag ist auch ein Manneswort. |
| 6.Die schönste Bauertracht ist: selbst gesponnen und selbst gemacht. |
| 7.Die Sonne hat noch keinen Bauer aus seinem Hofe hinausgeschienen, aber’s Wasser schon manchen hinausgeschwemmt. |
| 8.Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an. |
| 9.Ein Knecht soll viel hören und wenig reden, die Ohren offen und das Maul zu haben. |
| 10.Eine Ziege und ein Madel kosten mehr, als eine Kuh im Stadel. |
| 11.Frühregen und Brauttränen dauern solang wie’s Gähnen. |
| 12.Im Kalender is net g’standn, hat’s Dirndl g’sagt, wie’s ein Kind kriegt hat. |
| 13.Je kleiner das Dorf, desto bissiger die Hunde. |
| 14.Je schöner die Wirtin, desto schwerer die Zeche. |
| 15.Kinder ohne Ehe und Ehe ohne Kinder, da ist nicht viel Freud’ dahinter. |
| 16.Man muß alles versuchen, hat’s Madl g’sagt und nachher was in der Wiege gehabt. |
| 17.Man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und das Wetter nehmen, wie’s ist. |
| 18.Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist die Henne krank oder der Bauer. |
| 19.Tauben, Gärten und Teich machen keinen reich. |
| 20.Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht. |
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